Die Atlantikküste von Andalusien

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Das Zusammenspiel von Meer, Flüssen, Wind und menschlicher Hand, manchmal in Harmonie, jedoch immer mit Ausdauer, hat im Laufe der Zeit die Atlantikküste Andalusiens geformt, von der Mündung des Guadiana bis zur Meerenge von Gibraltar, und dabei einzigartige Landschaften und außerordentliche geographische Formationen geschaffen: Strände, Klippen, Sandbänke, Marschen, Teiche, Kanäle, Dünengürtel, fossile Dünen, Fischwehre, Jagdgebiete …

Geology and relief

Generell ist das Gebiet zwischen den Flüssen Guadiana und Barbate das Erbe eines gigantischen Meeresgolfs, der mit der Zeit von Sedimenten aufgefüllt wurde, was zur Entstehung der heutigen ebenen Landschaft geführt hat. Hier spielen verschiedene Ökosysteme ineinander, die traditionell unter dem Namen Marschland, Dünen und Jagdgebiete zusammengefasst werden. Wichtigstes Überbleibsel jenes Golfes, wenn auch nicht das einzige, ist Doñana.

Abgesehen vom Sumpfgebiet des Doñana, mit Sicherheit das bedeutendste Feuchtgebiet Europas, sind auch die Marschen von Isla Cristina am Zusammenfluss von Guadiana und Carreras zu erwähnen, die Sumpfgebiete des Río Piedras, an dessen Mündung sich die spektakuläre Sandbank Flecha del Rompido befindet, die Feuchtgebiete von Odiel, ebenfalls zum Biosphärenreservat ernannt, der Sumpf von Domingo Rubio, eine Lagune, die Süßwasser und Salzwasser miteinander kombiniert und so ein einzigartiges Habitat schafft, oder das Marschland von Sancti Petri und Barbate im östlichen Teil des Gebiets.

Es gibt zahlreiche außergewöhnliche Dünensysteme, das interessanteste ist jedoch vielleicht die Steilküste von El Asperillo, die höchste fossile Düne Europas, die sich über den Strand von Castilla erstreckt und von Matalascañas bis Mazagón reicht.

Fauna

Das Aufeinandertreffen von Meer und Land, gutes Licht, ein reiches Nahrungsangebot und die Kombination verschiedener Lagunen und Feuchtgebiete macht diese Küste zu einem der besten Lebensräume Europas für Vögel und eine der besten Gegenden für die Vogelbeobachtung. Ein Beispiel dafür ist Doñana, einem der herausragendsten Feuchtgebiete des Kontinents, den jedes Jahr mehr als 200.000 Vögel von insgesamt bis zu 300 verschiedenen Vogelarten als Lebensraum wählen.

Aber nicht nur Vögel gibt es hier. Ebenfalls sehr interessant ist die Vielzahl der hier lebenden Säugetiere, bis zu 33 verschiedene Arten, darunter der Luchs als vielleicht wichtigster Vertreter, aber auch Reptilien wie das Chamäleon, das im Katalog der bedrohten Arten von Andalusien verzeichnet ist.

Flora

In den fest mit den Marschen in Verbindung stehenden Jagdgebieten finden sich interessante Formationen aus Macchia und Pinien mit kleinen Inseln aus Korkeichen, Oleastern und Sadebäumen. Besonders zu erwähnen sind die Oleaster von El Rocío und die hundertjährige Pinie am Parador von Mazagón, die beide zum Naturdenkmal erklärt wurden. Ebenfalls sehenswert sind die Pinienwälder von La Algaida und Sancti Petri sowie die Steilküste von Barbate, an der die größte Ansammlung von großfrüchtigem Wacholder in ganz Andalusien zu finden ist.

An den Dünengürteln findet sich eine ganz besondere Vegetation, so etwa am Dünengürtel im Süden das Feuchtgebiets von Odiel, wo die Kombination von Wacholder und Sadebäumen eine Naturlandschaft von hohem ökologischem Wert bildet: die Wacholderwälder von Punta Umbría.

Humanised landscape

Ohne Zweifel war der direkte Kontakt zwischen Land und Meer prägend für die Geschichte dieser Küste und Ursprung ihrer Hauptanziehungspunkte. Städte wie Cádiz, ihre Bucht und ihr reiches Erbe könnten ohne diese Verbindung mit dem allgegenwärtigen Meer nicht verstanden werden. Eben diese Union war schließlich auch der Protagonist des sogenannten „amerikanischen“ Abenteuers. Auch die zahlreichen Verteidigungsanlagen und Wachtürme, wie der hoch oben auf der Klippe von Barbate thronende Wachturm von El Tajo, die Verteidigungsanlage von Urrutia oder die Burg von Sancti Petri machten keinen Sinn.

Auch der Reichtum der Meeresgründe ist bedingt durch eben dieses Zusammenspiel von Land und Meer. Der Fang von Meeresfrüchten ist denn auch eine der am tiefsten in der Gegend verwurzelten wirtschaftlich-kulturellen Beschäftigungen. Sie hat den Thunfischfang zu einer der Fischfangkünste mit dem größten historischen Wert des Mittelmeerraums gemacht. Auch in diesem Zusammenhang zu nennen sind die zahlreichen Möglichkeiten zur Ausübung von Unterwasseraktivitäten. Auch eine große Rolle spielen, sowohl aus ökologischer als auch aus ethnologischer Sicht, die Salinen, die die gesamte Bucht von Cádiz überziehen.

Dank der Meereswinde kann hier zahlreichen Wassersportarten wie Segeln und Surfen nachgegangen werden. Eben diese Winde haben jedoch auch höchst positiven Einfluss auf den Weinbau in der Region: Hier werden die besten Weine der Iberischen Halbinsel erzeugt.

Naturgebiete

Nationalpark: Doñana

Naturpark : Bahía de Cádiz, Doñana, La Breña y Marismas de Barbate

Naturschutzgebiet : Isla de Enmedio, Laguna de El Portil, Marisma de El Burro

Naturgebiet: Brazo del Este, Enebrales de Punta Umbría, Estero de Domingo Rubio, Isla del Trocadero, Lagunas de Palos y Las Madres, Marismas de Isla Cristina, Marismas del Odiel, Marismas del Río Piedras y Flecha del Rompido, Marismas de Sancti Petri

Naturdenkmal: Acantilado del Asperillo, Acebuches de El Rocío, Corrales de Rota, Pino Centenario Parador de Mazagón, Punta del Boquerón, Tómbolo de Trafalgar

Periurbane Parks: Dunas de San Antón, La Barrosa, La Norieta

Geschützte Landschaft : Corredor Verde del Guadiamar

Weitere Naturräume: Parque Metropolitano Marisma de Los Toruños y Pinar de la Algaida

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