Betisches Mittelgebirge

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Die Betische Kordillere durchzieht Andalusien wie ein Rückenmark von der Provinz Murcia bis zur Meerenge von Gibraltar. An einigen Punkten der Gebirgskette befinden sich die durchschnittlich höchsten Gipfel der Region zwischen der Niederung des Guadalquivir im Norden und dem Mittelmeer im Süden.

Geology and relief

Ein schroffes, zerklüftetes Relief, in dem das Wasser und die Natur der Kalksteinfelsen unwegsame Landschaften hervorbringen, in denen sich nicht selten vereinzelte Massive von beeindruckender Höhe finden, beispielsweise der Pico Mágina (2167 m) in der Sierra Mágina (Jaén) oder die Falla de la Sierra del Camorro (Málaga). Auf der Oberfläche führt die Erosionskraft des Wassers zur Entstehung spektakulärer Formationen wie dem Torcal von Antequera (Málaga), dem Poljé von La Nava und der Karre von Los Lanchares in den Bergen des Subbetikums (Córdoba) oder den Kalktuffen von Los Infiernos de Loja (Granada), wo das kalkhaltige Material, das sich im Wasser des Genil aufgelöst hat, auf die organische Materie stürzt und dabei außerordentlich sehenswerte Formationen hervorbringt.

Auch das durchgesickerte Wasser und die unterirdischen Ströme modellieren das Relief auf fantastische Weise, was unter anderem am Komplex Hundidero-Gato in der Sierra de Grazalema zu sehen ist, der größten bekannten Höhle ganz Andalusiens. Weitere sehr interessante Höhlen sind etwa die Höhle von Nerja (Málaga), das Höhlensystem Gesm, das dritttiefste der ganzen Welt (in der Sierra de las Nieves) oder die Höhlen von Las Ventanas (Granada) und Los Murciélagos (Córdoba), beide von großem Wert, da sie in der Jungsteinzeit von Menschen bewohnt waren. Sehr häufig treten die unterirdischen Gewässer auch an die Oberfläche und bilden dort bedeutende Strömungen, die so stark sind, dass sie spektakuläre Formationen in die Felsen spülen, beispielsweise den Desfiladero de los Gaitanes (Málaga), eine eindrucksvolle felsige Schlucht, die der Fluss Guadalhorce geformt hat, die Garganta Verde in der Sierra de Grazalema oder der faszinierende Cañón de las Buitreras, der durch die stete Kraft des Flusses Guadiaro entstand.

Fauna

Von der Fauna dieser Ökosysteme sind insbesondere Arten wie der Iberiensteinbock und der Mufflon in den Bergen, Rehe und Hirsche in den Wäldern und Wassertiere wie die Otter zu nennen. Einige der bedrohten Arten, die in diesen Gebieten zu finden sind, darunter der Stein- und Habichtsadler, der Schmutzgeier und der Wanderfalke, leben in den Steinklippen und Kalksteinformationen in den Naturparks Sierra de Grazalema und Sierras Subbéticas oder im Naturgebiet Sierra Crestellina (Málaga).

Die unzähligen Höhlen und Hohlräume und auch die Wälder sind das Habitat zahlreicher Fledermausarten, von denen einige stark vor dem Aussterben bedroht sind, zum Beispiel die Bechsteinfledermaus und die Große Hufeisennase. Besonders hervorzuheben ist in diesem Sinne der Naturpark Los Alcornocales, denn er ist das größte Fledermausreservat der gesamten Iberischen Halbinsel.

Flora

Genau wie die bereits erwähnte Geologie ist auch der biologische Reichtum dieser Gegend sehr interessant. So stoßen Sie an den Rändern der tiefen und schmalen Täler, die von den Flüssen der bergigen Feuchtgebiete im Süden von Cádiz und Nordosten von Málaga in die Landschaft gespült wurden, auf einzigartige Galeriewälder (im Spanischen auch „canutos“ genannt). Hier wachsen typische Pflanzenarten subtropischer Breitengrade wie Lorbeerwälder, die einzigen in ganz Europa. Die Gegend ist zudem Heimat des größten Korkeichenwaldes der Iberischen Halbinsel.

Ein weiteres Beispiel der einzigartigen Vegetation bilden die spanischen Tannen, plötzlich auftretende und nur in den Bergen von Cádiz und Málaga vorkommende Tannenwälder, die sich hauptsächlich in den Naturparks Sierra de Grazalema (Cádiz) und Sierra de las Nieves (Málaga) sowie im Naturgebiet Los Reales de Sierra Bermeja (Málaga) finden.

Humanised landscape

Der schroffe Charakter, den das Relief dieser Gebirgszüge präsentiert, hat ihre historische Verwendung grundlegend beeinflusst. Viehzucht, Forstwirtschaft, Nutzbarmachung des Wassers oder der Schnee im Gebirge standen im Mittelpunkt des alltäglichen Geschehens in dieser Gegend. Heute kann man denn auch ein bedeutendes ethnografisches und archäologisches Erbe bewundern, das hier ruht, aber auch andere, täglich aufs Neue entstehende Sehenswürdigkeiten hat die Gegend zu bieten, so etwa die Produktion von Käse (Payoyo) und Schinken, Honig, Wurstwaren oder Öl.

Dank seiner zerklüfteten Landschaft bietet das Gebiet eine außergewöhnliche Umgebung für die Ausübung der unterschiedlichsten Abenteuersportarten wie Wandern oder Mountainbiken, Canyoning, Klettern, Höhlenwandern, Gleitschirm- und Drachenfliegen und vieles mehr.

Naturgebiete

Periurbane Parks: de Castala, Dehesa del Generalife, Dehesa del Mercadillo, Monte La Sierra, Pinar del Hacho, Santa Catalina, Sierra de Gracia

Naturpark : Los Alcornocales, Montes de Málaga, Sierra de Grazalema, Sierra de Huétor, Sierra de las Nieves, Sierra Mágina, Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama, Sierras Subbéticas

Naturgebiet: Desfiladero de los Gaitanes, Los Reales de Sierra Bermeja, Sierra Crestellina, Torcal de Antequera

Naturdenkmal: Bosque de la Bañizuela, Cañón de las Buitreras, Cueva de las Ventanas, Cueva del Gato, Cueva de los Murciélagos, El Tornillo de El Torcal, Falla de la Sierra del Camorro, Fuente de los Cien Caños - Nacimiento del Río Guadalhorce, Infiernos de Loja, Los Tajos del Alcázar, Mirador Cuenca del Río Turón - Mirador del Guarda Forestal, Nacimiento del Río Genal, Pinar de Cánava, Pinsapo de las Escaleretas, Quejigo del Carbón, Tajos de Alhama

Weitere Naturräume: Alto Hondonero, Castaño Santo, Charco del Canalón, Cueva del Yeso, El Picacho de Cabra, Lapiaz de los Lanchares, Mirador del Cañón del Río Bailón, Nacimiento de El Chorro, Peña de los Enamorados, Pico de la Tiñosa, Poljé de la Nava de Cabra

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