Almuñécar

Almuñécar
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Sehenswerte Stadt an der Costa Tropical, dem Mittelmeerküsten-Abschnitt der Provinz Granada.

Almuñécar ist ein Ort mit einer reichen Geschichte und gestattet es, sich in die verschiedensten Epochen zu versetzen, welche die Mittelmeerkultur im Laufe der Zeit geprägt haben. Nekropolen aus dem 7. Jh. v. Chr. und eine Pökelfakturei aus dem 4. Jh. sind Zeugen der phönizischen Besiedlung; aus der Römerzeit sind mitten in der Altstadt von Almuñécar Überreste von Gebäuden wie las Bóvedas (die Gewölbe) erhalten, die auf das 1. Jh. v. Chr. zurückgehen und sich unterhalb der Calle Martí­n Recuerda befinden, oder auch der Römische Aquädukt; an den Glanz der arabisch-andalusischen Zeit erinnert der Grundriß des Viertels um die Burg und selbst die mittelalterliche Festung, die über eine frühere römische gebaut wurde. Außerdem zu erwähnen sind das Archäologische Gemeindemuseum, das in einer Höhle, der Cueva de los Siete Palacios, eingerichtet wurde, und eine interessante Sammlung von Objekten beherbergt, die in den Archäologischen Fundstätten der Umgebung gefunden wurden.

Neben diesem kulturellen Gepräge bietet Almuñécar den herrlichen Hintergrund seiner Landschaft zwischen Meer und Gebirge, ein tropischer Flecken Erde im äußersten Süden Europas. Im Gebiet von La Herradura begegnen wir den Steilküsten von Cerro Gordo und Punta de la Mona; im Naturschutzgebiet Cerro Gordo-Maro dem Nacktbadestrand von Cantarriján, der an der Grenze zwischen den Provinzen Granada und Málaga liegt. Und nicht zu vergessen sind die wunderschönen Unterwasserlandschaften, denen eine ganze Reihe von Tauchzentren ihre Existenz verdankt.

Geschichte

Die Stadt wurde 800 v. Chr. durch die Phönizier gegründet. Die Römer nannten sie Manaba Sexi Firman.

Während der islamischen Herrschaft wurde sie Sexi Hin al-Murecab genannt, was soviel bedeutet wie "Festung auf dem Hügel", und daher stammt auch ihr heutiger Name. Im Jahre 755 landete in ihrem Hafen der Prinz Aberrearan aus dem Geschlecht der Omega, der vor dem Gemetzel geflohen war, das die Abastes in Damaskus unter der Familie der Omega anrichteten. Im Jahr darauf gründete er das unabhängige Emirat von Córdoba und nahm unter dem Namen Aberrearan I. den Titel des Emirs an. Während der Kämpfe zwischen Almohaden und Almoraviden suchte der König von Granada En Huid in der Burg Unterschlupf. Während der Zeit der Nasriden behielt die Stadt ihre strategischen Bedeutung, und ihre Burg diente als Aufbewahrungsort für den Schatz der Könige von Granada.

Während des Krieges von Granada, nach der Kapitulation von Baza, ergab sich Almuñécar im Jahre 1489 den Katholischen Königen. Im Jahre 1569, während des Krieges der Aplacaras, unternahm das Oberhaupt der Morisken, Abadí­a Abel Ab, mit 3000 Mann einen erfolglosen Angriff auf die Stadt.

Karl V. ließ eine große Festung bauen, die 1812 von den Engländern gesprengt wurde, um die französischen Truppen zu vertreiben, die sie verteidigten. Im 19. Jh. wurde die Stadt durch den Angriff von türkischen Piraten schwer heimgesucht, was die Bevölkerung zwang, sich an sicherere Orte in den nahen Bergen zurückzuziehen.

Namhafte Personen
Seijas Lozano, Minister.
Andrés Segovia, Gitarrist, der 1983 zum "Ehrenbürger" der Stadt ernannt wurde.

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Municipio
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Almuñécar
Touristengebiet
Entfernung zur Hauptstadt (km)
79
Höhe über dem Meeresspiegel (m)
24
Verlängerung (km 2 )
83
Einwohnerzahl
27696
Nichtjude
Almuñequeros o sexitanos
Postleitzahl
18690
Kontakt Informationen
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Soziale netzwerke
de
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