Terque

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Es liegt im Gebiet des Medio Andarax, in einer Landschaft, die von ariden und semiariden Hügeln und Schluchten beherrscht wird. Zwischen diesen erstrecken sich die Zitrusplantagen, die Reben und die Olivenhaine.

Geschichte

Terque war früher Marchena. Auf dem gleichnamigen Hügel befand sich die Villa de Marcius aus der Römerzeit, wahrscheinlich während der Herrschaft Augustus und man glaubt, dass daher der Name Marchena stammt.

Der Bezirk ist mit vielen Höhlen besiedelt und die ersten stammen höchstwahrscheinlich aus der Prähistorie. Wahrend der Zeit des Al-Andalus wurde er Marshana genannt. Der Ort wurde von den Jemeniten gegründet und bildete Teil des Urs al-Yaman Territorium, das aus 20 Burgen bestand, die die Aufgabe hatten, das Gebiet von Pechina im 9. Jahrhundert zu verteidigen. Marchena stellte die wichtigste Festung ihrer Zeit dar. Während der Nasridenzeit entstand die Taha de Marchena, die sich aus zehn Ortschaften zusammensetzte und Terque war ein kleines Landgut, da sich in der Nähe von Marchena befand.

Mit der christlichen Eroberung, Ende des 15. Jahrhunderts, und den Kapitulationen Bazas und Almerí­as im Jahre 1489, übergaben die Katholischen Könige die Taha de Marchena, im Jahre 1594, an Don Gutierre de Cárdenas y Chacón. Das Erdbeben von 1522 zerstörte die Festung von Marchena und die Einwohner verteilten sich auf Terque und Huécija, was zusammen mit den Konsequenzen der christlichen Eroberung einen Bevölkerungsanstieg in Terque zum Nachteil Marchena verursachen würde, das sie dadurch genau so wie Huécija in die Kategorie einer Stadt aufstieg.

Die "Guerra de la Alpujarras" (1568-1570) zog den Bevölkerungsrückgang mit sich, was auf die Vertreibung der Mauren aus dem Königreich Granada zurückzuführen war. Die Wiederbesiedlung fand dann im Jahre 1573 mit alten Christen, die aus Castilla-La Mancha, West-Andalusien und dem span. Levante stammten, statt. Doch diese demographische Leere sollte sich bis ins 18. Jahrhundert nicht erholen.

Mit der Abschaffung der Señorí­os (Herrschaften) im Jahre 1835 begeben wir uns in das 19. Jahrhundert, das mit der Aufhebung des "Feudalsystems" die bezirkliche Unabhängigkeit mit sich bringt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts erlebt die "Villa" aufgrund der Monokultur der Ohanes-Traube einen beträchtlichen wirtschaftlichen Aufschwung, der jedoch mit der Guerra Civil und der Nachkriegszeit einen Rückgang (auch in der Bevölkerung) verzeichnen muss. Gegenwärtig entwickelt sich durch die Verbesserung der Agrarbedingungen und der sozialen Einrichtungen nach und nach ein positiver Wechsel; die Spalierreben wurden herausgerissen und man hat sich dem Anbau von Orangen zugewandt.

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Municipio
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Terque
Touristengebiet
Entfernung zur Hauptstadt (km)
27
Höhe über dem Meeresspiegel (m)
300
Verlängerung (km 2 )
16
Einwohnerzahl
456
Nichtjude
Terqueños
Postleitzahl
04569
Kontakt Informationen
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Soziale netzwerke
de
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