Kathedrale von Sevilla

Kathedrale von Sevilla
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Ende des 12. Jahrhunderts ordnete der Kalif Abu Yaqub Yusuf den Bau der Moschee der Stadt an und ließ das Minarett errichten, das später zur berühmten Giralda werden sollte.

Nach der christlichen Rückeroberung der Stadt durch Ferdinand III. von Kastilien im Jahr 1248 wurde die Moschee zur Kirche Santa María de la Sede und Kathedrale der Stadt. In den folgenden Jahrhunderten wurden sowohl die Giralda als auch die Kathedrale verschiedenen Umbauten und Erweiterungen unterzogen. 

Heute ist die Kathedrale von Sevilla die größte gotische Kirche der Welt. Neben der Giralda ist auch der Orangenhof ein direktes Erbe aus der Zeit, in der sich hier eine Moschee befand. Die Kathedrale von Sevilla hat insgesamt 10 Tore; das Tor der Himmelfahrt ist das Hauptportal des Gotteshauses, das Tor der Vergebung das älteste von allen und das einzige, das noch heute von der alten Almohaden-Moschee erhalten ist. Die Kathedrale besteht aus insgesamt fünf Kirchenschiffen, wobei das Hauptschiff mit seinen 36 Metern und das Querschiff mit seinen 40 Metern am höchsten sind. Unter den zahlreichen Kapellen und Altären überrascht in besonderer Weise die Königliche Kapelle, in der sich das Heiligenbild der Virgen de los Reyes, der Schutzpatronin der Stadt, befindet und in der die Überreste zahlreicher Monarchen aufbewahrt werden. Unter anderem haben hier Ferdinand III., seine Frau Beatrix von Schwaben, Alfons X. der Weise und auch Peter I. der Grausame ihre letzte Ruhestätte.

Der Hauptaltar ist der größte christliche Altar der Welt. Das Altarretabel ist ein gigantisches Kunstwerk, das mit einem eindrucksvollen Gitter vom Rest der Kathedrale abgetrennt ist. Der Hochaltar ist aus polychromem Holz gefertigt und umfasst insgesamt 44 Reliefs sowie mehr als 200 Heiligenfiguren. Er erstreckt sich über eine Fläche von knapp 400 Quadratmetern. Im Inneren der Kathedrale befindet sich auch das Grab von Christoph Kolumbus. Die Kathedrale von Sevilla besitzt ein äußerst reiches künstlerisches Erbe und gilt als eine der besten Pinakotheken in Spanien. So können Sie hier Werke von Murillo wie beispielsweise sein Porträt des Heiligen Ferdinand, Die Taufe Christi oder Die Unbefleckte Empfängnis sehen; außerdem befinden sich hier weitere Meisterwerke von unter anderem Goya, den Märtyrinnen Justa und Rufina sowie Alonso Cano, Francisco Herrera el Mozo und Luis de Morales. Die Skulpturen stammen von Pedro Roldán, Alonso Martínez, Juan de Mesa oder auch Martínez Montañés, der 1603 für das Kloster La Cartuja in Sevilla den Christus der Barmherzigkeit oder Christus der Kelche anfertigte, der als absolutes Meisterwerk des sevillanischen Barocks gilt und derzeit in der Kathedrale besichtigt werden kann. Unter den vielen Goldschmiedearbeiten ist besonders die von Juan de Arfe 1580 geschaffene Monstranz zu erwähnen.

Allgemeine Besuche: Von Montag bis Samstag von 10:45 bis 16:40 Uhr. Sonntags von 14:30 bis 17:45 Uhr. Optionale Besuche: 21 €* (20 € online) (Zugang über die Puerta de San Miguel) Geführte Kathedrale: Von Montag bis Samstag. Abdeckungen: Jeden Tag.

Kathedrale, Giralda und Stiftskirche von El Salvador: 12 € (11 € online) Audioguide: 5 € Rentner =< 65 und Studenten =< 25 Jahre: 7 € (6 € online) Nur Schüler aus El Salvador: 5 € Vorverkauf*. (Zugang über die Puerta del Lagarto) *Online-Verwaltungsgebühren, 1 € pro Ticket Verkauf an der Abendkasse. (Zugang über die Puerta del Príncipe) Kostenlos: Nationaler Arbeitsloser, =< 13 Jahre alt, Einwohner oder geboren in Sevilla und Provinz, Behinderte (> 65%) mit Nachweis und Donnerstag (14:45 Uhr orherige Online-Reservierung).

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Kathedrale von Sevilla
Avenida de la Constitución, s/n, 41004
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Dienstleistungen und Infrastruktur

  • Einrichtungen für Behinderte
  • Geschäft
  • Historisches Gebäude
  • Zugang für Behinderte
Segmente
Kultur
Spezialitäten
Kathedrale
Qualitätsmarken
-
Dauer
1 hora 30 minutos
Offen für Besucher
Ja