Baena

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Diese Gemeinde, die im Südosten der Provinz zwischen der Campiña-Ebene und der subbetischen Kordillere liegt, bietet eine wellige Landschaft mit Getreidefeldern und Olivenhainen.

Die Stadt, die sich auf einem Hügel befindet, erstreckt sich über dessen Hänge, bis zur Plaza de España, und bildet dabei einen geschlossenene Komplex aus gewundenen, engen Straßen, in denen sich traditionelle und herrschaftliche Häuser befinden. Die Altstadt bildet den oberen Teil, während die Neustadt ab dem erwähnten Platz beginnt, und als Trennungsachse zwischen den beiden Bereichen fungiert die Nationalstraße N-432.

In der Altstadt bzw. in der Al-Medina sind zu erwähnen: die Kirche Santa Marí­a la Mayor, die immerhin schon am 21. August 1280 erwähnt wird, die Kirche und das Kloster Madre de Dios, das 1510 gegründet wurde, die alte Festungsburg aus dem 9. Jh., sowie verschiedene Tore zu dem bewehrten Gelände. An der Plaza de la Constitución, die früher als Plaza del Coso bekannt war, erhebt sich neben Verwaltungsgebäuden die Casa del Monte aus dem 18.Jh. An diesen Platz angrenzend, in der Calle Santo Domingo de Henares, finden wir das Gebäude La Tercia, von 1791, das schon früh eine Bedeutung für Wirtschaft und Landwirtschaft erlangte, und das Historische Gemeindemuseum beherbergt.

Geschichte

Die Gründung geht auf die túrdulos (Uralte Einwohner der andalusischen Ebenen) im 6. Jahrhundert v. Chr. Zurück, die den Ort Martola nannten. Garcí­a y Bellido identifizierten den Ort mit der Iponuba (Hijo-nova) von Plinius.

Die alten Einwohner Iponubas gründeten das heutige Baena, nachdem die ursprüngliche Stadt im 1. Jahrhundert unserer Ära zerstört wurde, auf einem unmittelbarem strategisch günstig liegendem Hügel mit dem Namen Castro Vinaria. Ptolemäus situiert Baniana in das Gebiet der túrdulos. Julius Cäsar stattete den Ort würdig mit Namen Julia Regia aus.

Die Stadt von Bayana war während der muslimischen Herrschaft ein befestigter Ort. Während des 8. Jahrhunderts vergrößert sie sich langsam um die Burg herum und im 9. Jahrhundert sollte sie der Austragungsort der Muladí­-Rebellion Umar Ben Hafsun sein, dem es gelingt sie zu erobern. Im 10. Jahrhundert als sie zur befestigten Oberstadt der Cora (arab. Provinz) de Cabra erklärt wird erlangt sie die Kategorie einer Provinzhauptstadt.

Im Jahre 1240 besiegt sie Fernando II nach einer friedlichen Kapitulation und übergibt sie seinem Bruder Alfonso de León. Im Jahre 1394 gewährt Juan II. Don Diego Fernández de Córdoba die Stadt als Señorio (Herrschaft).

Namhafte Personen
Qasim ben asgab, 9. Jahrhundert. Historiker und Geograph.
Juan Alfonso de Baena, Autor des Cancionero de Baena, 15. Jahrhundert. Dichter.
Carrillo de Sotomayor, Dichter, 16. Jahrhundert.
Luis de Salazar, Chronist.
Manuel M. Trujillo, Bischof.
Santo Domingo Henares, Bischof. 18. Jahrhundert.
José Amador de los Rí­os, Polygraph und Essayist. 19. Jahrhundert.
Valverde y Perales, Schriftsteller und Historiker. 19. Jahrhundert.
Diego de Monroy, Maler, 18. Jahrhundert.
José Marí­a de los Rí­os, Bildhauer.
Demetrio de los Rí­os, Dichter, Architekt und Archäologe.
Juan de Peñalosa, Maler, 16. Jahrhundert.
Miguel Colodrero, Dichter, 17. Jahrhundert.
Antonio alcalde de Valladeres, Bürgermeister von Valladeres, 19. Jahrhundert.
Tomás Moreno, "El Tempranillo", Torero, 20. Jahrhundert.
Miguel Colodrero, Dichter, 17. Jahrhundert.

Baena
Gemeinde
Provinz Córdoba
Baena
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Baena
Touristengebiet
Entfernung zur Hauptstadt (km)
54
Höhe über dem Meeresspiegel (m)
405
Verlängerung (km 2 )
362
Einwohnerzahl
20915
Nichtjude
Baenenses
Postleitzahl
14850
Kontakt Informationen
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