Constantina

Constantina
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Bergort im Norden der Provinz, Ihr Gemeindegebiet liegt innerhalb des Naturparks Parque Natural de la Sierra Norte, einem hügeligen Gebiet mit ausgedehnten Viehweiden, die sich mit Steineichen-, Korkeichen-, Bergeichen-, Kastanien-, Pinien- und Ulmenwäldern abwechseln; außerdem gibt es Galeriewälder an den Flüssen. Dies sind ideale Bedingungen für die Fauna, mit Arten wie Fischotter, Wildkatze, Wildschwein, Hirsch, Damhirsch oder Mufflon. Auch für die Viehwirtschaft herrschen ideale Bedingungen vor. Aus seiner Umgebung muß die einzigartige Schönheit der Rivera de Huéznar hervorgehoben werden.

Er wird als Zentrum der Orte in der Sierra betrachtet. In der Umgebung der Burg hat sich noch der mittelalterliche Charakter des Ortsbildes erhalten. Er besitzt außerdem weitere Gebäude und Baudenkmäler, wie la Kirche Iglesia de la Concepción, das Haus des Grafen von Fuente de Salce, das Hospital de S. Juan de Dios, den Kreuzgang des Klosters Convento del Tardón, den Getreidespeicher, die Kirche Iglesia de Santa Marí­a de la Encarnación und die Kriche Nuestro Padre Jesús.

Geschichte

Stadt iberischen Ursprungs. Wahrscheinlich haben hier die Kelten im Jahre 1200 v. Chr. die erste Ansiedlung unter dem Namen Sucum-Murgi gegründet.
Die Karthager nannten sie Lacuni Murgi und beuteten ihre Silber- und Eisenminen aus.
Die heutige Stadt wurde nahe einer Römerfestung am Burgfelsen gebaut und nannte sich Constantia Julia, zu Ehren von Julius Cäsar. Ihre Bedeutung war beträchtlich, da hier die Römerstraße Calzada Emérita entlangführte, die Mérida mit Sevilla verband, und weil hier ein in ganz Rom berühmter Wein angebaut wurde, der Cocolubis, der über den Hafen von Sevilla exportiert wurde. Es wurden eigene Münzen geprägt.
Während der Zeit des Al-Andalus wurde sie Cotinema genannt.
Nach der christlichen Eroberung durch Ferdinand III. bekam sie ihren antiken Namen Constantina zurück, unter dem sie in der westgotischen Zeit bekannt war.
Zuerst stand sie unter der Herrschaft von Córdoba, und nach Eroberung von Sevilla gehörte sie zu deren Gerichtsbezirk. Später geriet sie abwechselnd in den Besitz des Herzogs von Medina Sidonia und des Markgrafen von Cádiz, bis die Stadtschlüssel im Jahre 1478 den Katholischen Königen übergeben wurden, die sie zur freien Stadt machten.
Im Jahre 1931 verlieh ihr König Alfons XIII. die Stadtrechte.
Der Unabhängigkeitskrieg setzte ihr schwer zu. Später erholte sie sich und blühte derart auf, daß ihr König Alfons XIII. die Stadtrechte verlieh.
Namhafte Personen

P. Valdecantos Garcí­a, Schriftsteller und Politiker.
Emilio Lemos Ortega, Autodidakt.
D. del Pino y Martí­n, Schriftsteller.
Constantina
Municipio
Constantina
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Constantina
Touristengebiet
Entfernung zur Hauptstadt (km)
87
Höhe über dem Meeresspiegel (m)
556
Verlängerung (km 2 )
481
Einwohnerzahl
7246
Einwohnername
Constantinenses
Postleitzahl
41450
Kontakt Informationen
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Soziale netzwerke
de
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