Coria del Río

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Hübsche Ortschaft am linken Ufer des Rí­o Guadalquivir, südlich der Provinzhauptstadt. Da der Fluß beim Durchqueren der Ortschaft schiffbar ist, verleiht ihr der ungewöhnliche und spektakuläre Anblick von großen schwimmenden Massen, die das Stadtbild überragen, einen besonderen Charakter. Ihre privilegierte Lage hat ihr eine vielseitige Geschichte eingebracht, beginnend mit der Legende, nach der hier der Apostel Jakob angelegt haben soll. Hier kamen die Wikinger vorbei, und hier ließ sich eine Gruppe von Samurai nieder, die im Jahre 1617 den japanischen Kaiser Hasekura begleiteten (gegenwärtig gibt es sechshundert Personen mit dem Familiennamen Japón [Japan], Abkömmlinge jener Ritter). Hier entstand 1932 die einzige Kaviar-Fabrik in Westeuropa, die bis in die 60er Jahre in Betrieb war.

Ihre städtische Struktur ist durch ihre Abhängigkeit vom Fluß geprägt, der das Gemeindegebiet in zwei Teile spaltet. Er gibt aber auch, wie durch einen Spiegel, den ganzen Charme dieses gastfreundlichen Ortes wieder. Der Parque de Carlos de Mesa und seine Flußpromenade sind ideale Orte, um sich an ihren Bewohnern, an ihrer einzigartigen Geschichte und an einem Umfeld voller suggestiver Bilder und Details zu erfreuen, die dem Besucher noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Es gibt zudem einige Baudenkmäler von Interesse, wie die Kirche Ntra. Sra. de la Estrella, die Wallfahrtskirche Ermita de la Vera-Cruz, und der Cerro de San Juan, der zum historisch-künstlerischen Komplex erklärt wurde.

Geschichte

Die Ortschaft wurde schon sehr früh besiedelt. Man hat archäologische Überreste aus der Jungsteinzeit und aus der Kupferzeit gefunden. In der Bronzezeit hieß sie Caura, was "der höchste Ort" bedeutet.
Die Phönizier richteten Handelsniederlassungen für Produkte aus der Landwirtschaft, Viehwirtschaft und Fischerei ein. Sie bauten einen großen Hafen und prägten ihre eigenen Münzen.
Bei den Römern hieß sie Caura Siarum und gewann große Bedeutung. Es wurden bedeutende Überreste aus dieser Zeit gefunden, darunter Münzen mit der Abbildung eines Fisches.
In der Zeit des Al-Andalus wurde sie Korah genannt.
Im Jahre 885 erlitt sie eine normannische Invasion, die die Stadt zerstört und ihre Bevölkerung dezimiert.
Die Christen eroberten sie im Jahre 1252. Alfons X. teilte das Land unter 500 Katalanen aus seinem Heer auf.
Während des 17. Jh. gehörte sie zum Hause des Grafen-Herzogs von Olivares. Im 18. Jh. ging sie an den Grafen von Altamira.
Namhafte Personen

Fray Francisco de Acosta, Prediger.
P. Manuel Martí­n Campos, Theologe.
Manuel de la Rosa, Maler.
Andrés Martí­nez de León.
Juan Rodrí­guez Mateo, Dichter.
Daniel Pineda Novo, Schriftsteller und Dichter.
José Luis Asián Peña, Historiker.
Coria del Río
Municipio
Coria del Río
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Touristengebiet
Entfernung zur Hauptstadt (km)
11
Höhe über dem Meeresspiegel (m)
5
Verlängerung (km 2 )
62
Einwohnerzahl
23517
Einwohnername
Corianos
Postleitzahl
41100
Kontakt Informationen
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Soziale netzwerke
de
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