Beschreibung

Cádiz ist bekannt für sein Meer, seine Bewohner, seine Meeresbucht, seine Geschichte und seine Lebenslust.

Die Provinz ist sehr vielseitig und bietet viele Gebiete, die einen Besuch wert sind, von den Weinfeldern um Jerez de la Frontera über die weißen Dörfer des Hinterlands und die Küste zwischen Tarifa und Sanlúcar de Barrameda bis zum Felsen von Gibraltar.

Und dabei darf natürlich auch die Provinzhauptstadt nicht vergessen werden, die hinter ihrer Stadtmauer die Kultur und die Traditionen bewahrt, die sie und ihre Bewohner auszeichnen.

Zweifeln Sie nicht daran: Cádiz ist das ideale Ferienziel.

Lage

Cádiz ist die südlichste Provinz der Iberischen Halbinsel, die sich Afrika bis auf nur 14 km nähert.

Sie wird im Norden von den Provinzen Sevilla und Huelva begrenzt, im Osten von Málaga, im Südwesten vom Atlantischen Ozean, im Südosten vom Mittelmeer und im Süden von der Straße von Gibraltar und der gleichnamigen britischen Kolonie.

Geschichte

Die ersten Völker, die diese Gegend besiedelten, waren die Phönizier, Griechen und Römer, von deren Anwesenheit bis heute bedeutende Zeugnisse an der Küste erhalten sind.

Andererseits ermöglicht eine Reihe von historischen Daten, die enge Beziehung zwischen Cádiz und dem Rest der Iberischen Halbinsel nachzuvollziehen. Im Jahr 711 ermöglichte die Niederlage der Westgoten am Fluss Guadalete die Besiedlung durch die Araber und den Wandel der Geschichte. Drei Mal dienten die Häfen von Cádiz Christoph Kolumbus entweder als Ausgangspunkt oder als Ort der Rückkehr auf seinen Reisen in die Neue Welt, und wurden so zu einem Treffpunkt der Kulturen Andalusiens und Amerikas. Und schließlich wurde 1812 in der heutigen Hauptstadt der Provinz die erste spanische Verfassung abgefasst und Cádiz war drei Jahre lang Hauptstadt der Nation.

Landschaft

Entlang der 260 km langen Atlantikküste der Provinz sind besonders die endlosen Strände mit feinem Sand zu nennen, von denen viele gar nicht oder nur wenig touristisch erschlossen sind. Die Küste trägt hier den Namen Costa de la Luz, die Küste des Lichts.

Die Vielfalt der Strände reicht von denen innerhalb einer Stadt wie La Victoria in Cádiz oder La Barrosa in Chiclana bis zu ursprünglichen Stränden wie Levante bei El Puerto, Los Caños de Meca und Zahora bei Barbate, Bolonia bei Tarifa und El Palmar bei Vejer.

Im Hinterland sind besonders die Sherry-Weinkeller von Jerez und die so genannte „Route der weißen Dörfer“ sowie die „Stierroute“ empfehlenswert.

Gastronomie

In der schmackhaften Gastronomie der Provinz Cádiz spiegeln sich die köstlichsten Speisen Andalusiens wider. Die Zutaten aus den Bergen und vom Meer sowie die einmalig guten Weine verwandeln jeden Aufenthalt in eine köstliche Erfahrung. Die große Vielfalt an Fisch und Meeresfrüchten hat so spezielle Köstlichkeiten hervorgebracht wie Garnelen aus Sanlúcar, Bienmesabe (gebeizter, gebackener Hundshai), Zackenbarsch nach Rota-Art, Goldbrasse in Salzkruste, Venusmuscheln mit Nudeln, Krabbenpfannkuchen sowie eine lange Reihe weiterer Gerichte, die besser gekostet werden als sie hier aufzuzählen.

In den Bergen sind die Wildgerichte (Hirsch, Wildschwein, Kaninchen, Rebhuhn etc.) empfehlenswert sowie Ajo caliente , Grazalema-Suppe, Nieren mit Sherry, die kleinen Paprikawüste aus El Bosque, Lende in Butter etc.

Die vielfältigen Süßspeisen weisen einen starken arabischen Einfluss auf und enthalten u. a. so einmalige Köstlichkeiten wie die Torten aus Chiclana, Alfajores (Gewürzkuchen) und Weihnachtsgebäck aus Medina, so genannten „Himmelsspeck“ aus Jerez, Amarguillos aus Grazalema (mit Bittermandeln und Haselnüssen) u. v. m. In jeder Ortschaft in der Provinz wird Ihrem Gaumen etwas anderes Süßes geboten.