Grüner Weg der Küste

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Von den Ufern des Odiel bis zur portugiesischen Grenze des Guadiana, vorbei an einem wertvollen natürlichen Feuchtgebiet, in dem der Rosaflamingo heimisch ist.

Diese parallel zur Küste zwischen Huelva und Ayamonte verlaufende Route nutzt eine ehemalige Eisenbahntrasse, die einst für den Transport von Fischen von Isla Cristina und Lepe nach Madrid sowie für den Transport von Mineralen von El Andévalo an die Küste genutzt wurde. In den schwierigen Jahren der Nachkriegszeit besaß dieser „Fischereizug“ eine strategische Bedeutung bei der Versorgung von Kastilien mit Lebensmitteln. Man muss erwähnen, dass der Zustand dieses Weges nicht den Standards des Programms entspricht.

Der Grüne Weg der Küste verläuft auf einer alten Eisenbahntrasse, die 1987 nach mehr als 50 Jahren in Betrieb stillgelegt wurde. Er verbindet Orte wie Gibraleón, Cartaya, Lepe, La Redondela, Isla Cristina und Ayamonte miteinander und bringt den Reisenden zu den Naturlandschaften der Marismas del Odiel, der Marismas de Ayamonte e Isla Cristina und der Marismas del Río Piedras y Flecha del Rompido.

Ausgangspunkt des Weges ist ein stillgelegter Haltepunkt am Bahnhof von Gibraleón. Noch heute verkehrt auf dieser Strecke die Eisenbahnlinie Huelva-Zafra. Der Beginn der Route ist perfekt beschildert, es geht auf der Calle de la Estación bis zu einer Brücke über den Fluss Odiel, von wo aus man einen außergewöhnlichen Panoramablick auf das Dorf und den Flusslauf hat.

Der Odiel war in der Vergangenheit bis zu diesem Punkt schiffbar und von hier aus fuhren Schiffe mit Waren aus der Gegend, vor allem Orangen, Olivenöl und Mandeln aus den Feldern und Gemüsegärten der Gegend, zum Hafen von Cádiz.

Je weiter man der Route folgt, desto mehr werden die ursprünglich die Landschaft dominierenden Orangen- und Olivenbäume durch Korkeichen und Mastixsträucher, Myrte und Zistrosen ersetzt. Hier kann man Rotkehlchen, Blaumeisen, Kohlmeisen und Spatzen beobachten.

Später gelangt man zum Puente de la Tavirona, einer Brücke über den Fluss Piedras, von der aus sich einer der schönsten Panoramablicke der Route bietet. Pinien und Korkeichen begleiten den Reisenden bis ins Gemeindegebiet von Lepe. In diesem kurzen Abschnitt ist der Straßenbelag sandig, was die Weiterfahrt mit dem Fahrrad erschwert.

Am Ortausgang von Lepe ist der Straßenbelag erneut sandig. Nun kann die Strecke auf einer Länge von ca. 4 km nur zu Fuß zurückgelegt werden. Anschließend verläuft die Route bis zum Haltepunkt La Redondela, wo sich heute ein Sportzentrum befindet, hier geht es erneut durch Felder, auf denen in erster Linie Orangen und Erdbeeren gedeihen.

Etwas weiter liegt die Lagune von El Prado, die heute als Anbaufläche dient. Danach überquert man eine Straße, die nach Huerta Noble führt, ein agroindustrieller Komplex aus dem 18. Jahrhundert, wo sich ein zum völkerkundlichen Erbe erklärtes Kolumbarium befindet. Der Palmenhain, der größte dieser Art in Westeuropa, bietet Raum für ungefähr 36.000 Taubennester.

Ab hier ändert sich die Landschaft grundlegend, denn bis zum Ende des Weges in Ayamonte verläuft die Strecke durch Feuchtgebiete, die Teil des „Naturparks Marismas de Isla Cristina“ sind.

Etwas weiter befindet sich das Informationszentrum „Der Mensch und das Feuchtgebiet“, das in einer renovierten Gezeitenmühle untergebracht ist, die mit ihrer Ausstellung über die verschiedenen Formen der Nutzung dieses Ökosystems für den Besucher von großem Interesse ist.

Der Grüne Weg der Küste durchquert drei Marschgebiete an der Küste von Huelva, die als Geschütze Naturräume und ZEPAs (Vogelschutzgebiete) eingestuft sind. Alle drei Gebiete haben einen ähnlichen Ursprung, denn sie liegen an der Mündung eines Flusslaufs und werden stark von den Gezeiten des Atlantischen Ozeans beeinflusst. Dank der großen Produktivität dieser Art von Ökosystemen und ihrer Lage handelt es sich bei diesen Naturräumen um besonders wichtige Orte für die Fortpflanzung. Zudem spielen sie eine grundlegende Rolle als Etappe für Zugvögel und als Winterquartier für eine Vielzahl von Vögeln, vor allem Sumpfläufer wie Schnepfenvögel, Säbelschnäbler, Möwen, Kampfläufer und Strandläufer, aber auch andere Arten wie Trauerseeschwalben, Schwarzhalstaucher, Rostgänse, Löffler, Rosaflamingos und unendlich viele weitere Arten, die sicherlich jeden Ornithologen begeistern werden.

Verwaltungsorgan: Konsortium für nachhaltigen Tourismus der Westküste von Huelva Art der Wegdecke: Verdichteter Schotter. Gesamtlänge: 47 km. Eignung für: Fußgänger, Mountainbike-Fahrer und Reiter. Grüner Weg mit ernsthaften Instandhaltungsproblemen. Es gibt Streckenunterbrechungen, es verkehren zahlreiche motorbetriebene Fahrzeuge und eine Brücke ist beschädigt, was den Übergang sehr gefährlich macht. Infrastruktur: Durchgängig ausgebaut. 2 Brücken. Broschüre herunterladen Kartographische Informationen: Militärkarte von Spanien. Maßstab 1:50.000. Blätter 981, 998 und 999. Offizielle Straßenkarte. Ministerium für Entwicklung.

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Reiserouten

Grüner Weg der Küste - 1
Schwierigkeit Mittel
  • Länge: 47.0km
A Gibraleón
B Cartaya
C Lepe
D Lepe
E La Redondela
F Isla Cristina
G Molino Mareal El Pintado
H Ayamonte
I Ayamonte

Dienstleistungen und Infrastruktur

  • Fremdenverkehrsbüro
Zielgruppe
Lgbti, Familien, Junge, ich reise allein, Freunde, Paare, Seniorengerecht
Segmente
Natur
Spezialitäten
Vías verdes (Grüne Wege)
Jahreszeit
Sommer, Frühling, Herbst, Winter